Musikempfehlungen

Mix 2015

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Hier ist der Mix des Jahres 2015. Eingängige Songs, relativ viel Bläsersätze, feine Sounds. Entdeckungen wie zum Beispiel die Owimy Sigoma Band, Mbongwana Star (aus Kinshasa), Alabama Shakes treffen alte Bekannte wie Neil Young, Yo La Tengo und Hot Chip. Als Opener die Kooperation von Franz Ferdinand mit den wunderbaren Sparks. Viel Vergnügen mit knapp 2 Stunden Musik! Playlist und Downloadvarianten mit "weiterlesen". Danke Paul und Kevin für die Titelgrafik (Ausschnitt aus einer sehr umfangreichen Schlacht mit Raumschiffen – mögen die Guten gewinnen!).

right arrow PPE-Mix 2015 "Collaboration" – Stream (115 Minuten, m4a)

 

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Mix 2016

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Musik, um sich mit der Welt zu versöhnen. Ein 2016er-Mix. Mit besten Grüßen an alle da draußen.

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Musikjahr 2014

cd2014

Die Jahres-Compilation 2014

Ich wünsche allen ein feines Jahr 2015! Zum Rübergleiten ein kleiner Rückblick in Musik.

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Soundtrack Gartenfest zum 60. Geburtstag

Am 31. August 2013 gab´s ein Gartenfest zu meinem 60. Geburtstag. Dafür stellte ich den Soundtrack zusammen. Der Mix hier zum Download. Fotos vom Fest hier.

Jahressampler 2012

Nicht gerade das Jahr der Neuerungen – oder habe ich sie bloß übersehen? Bei der Auswahl dominieren heuer bewährte Kräfte. Trotzdem genug Gutes in diesem Jahr, und ich musste nur selten auf den Altbestand zurückgreifen.

 

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Jahressampler 2011

Wie jedes Jahr: Eine Musikauswahl als Resümee. Diesmal in zwei Teilen.

contemporary 2011pp

retro 2011pp 

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Good Times 2010

Die Jahrescompilation 2010 ist fertig. Viel downtempo, wenig Pathos. War vielleicht auch ein langsames Jahr, oder eines, in dem Entschleunigung gewünscht gewesen wäre. Wie üblich ist ein wenig Trauer dabei über all jene, die dann aus Platzgründen doch nicht aufgenommen werden konnten. Sehr schöne Alben von Tin Hat, Arcade Fire, Nouvelle Vague, Wolfe Parade, Orgone, Belle and Sebastian, Stee Downes, den Aqua Velvets, M.I.A. und anderen blieben unberücksichtigt. Ich hoffe, dass der Zusammenschnitt trotzdem Freude bereitet.

 

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Sommermusik 2010

Die Bereitschaft zur Heldenverehrung scheint immer noch groß zu sein, auch im Lager der intellektuelleren KonsumentInnen von aktueller Pop-Musik. Arcade Fire sind solche Helden, deren neuem Album wurde wie einer zu erwartenden messianischen Offenbarung entgegengefiebert und der Medienhype ist auch nach Veröffentlichung des Werks beachtlich. „Suburbs“ heißt es, und damit bewegen sich die pathosaffinen Kanadier auf bewährtem Terrain. Mit der Abgründigkeit der Suburbs haben sich schließlich schon viele beschäftigt, das ist ein gut eingeführter Topos. Das Album ist ganz nett und enthält einige schöne Titel, die aus manchen Rezensionen herauszulesende quasireligiöse Verzückung beim Hören des Elaborats ist allerdings schwer nachzuvollziehen und dürfte mehr mit der Bedürftigkeit der Rezensenten als mit der Musik zu tun haben.

suburbs

Um sich von der Schwere („DAS Album des Jahres“ usw.) zu erholen, kann man sich die entzückenden Matthew and the Birds zu Gemüte führen. Nachwuchskräfte, in den online zu findenden Videos wirken sie geradezu erfrischend schüchtern und grün hinter den Ohren. Weit und breit kein schweißtreibendes Pathos, nur ein bisserl Gitarrenschrummschrumm und ein Saxophon, das während des ganzen Songs nie eine Ruhe gibt. Der Gesang, wenn man ihn denn so nennen kann, bescheiden und ironisch. Kann sich noch jemand an die TV-Personalities erinnern? So ungefähr klingt das, und das ist erfrischend wie eine kühle Dusche nach einem Schwumm in der brunzwarmen Adria. Gefunden hier.

remnants

Damit nicht genug. Auch Alternative-Star Beirut nervt ein bisserl, weil ihn so viele mögen. Ist ja nett, aber mehr ans Herz gehen doch die unbeachteten Nebenprojekte aus diesem MusikerInnenCluster. Aktuell zum Beispiel „Team B“. Schon der Gruppenname macht sie sympathisch. Die Harmonika und das balkanisch inspirierte Gebläse sind auch hier ohrenschmeichelnd vorhanden, die Abwesenheit des Stars/Frontmans ermöglicht größere Vielfalt. Ein Genüsslein.

the lost son

Altspatzen sind Los Lobos. Eine Ewigkeit im Geschäft. Ich glaub, die haben auch einige Grammies eingefahren, das wollen wir ihnen aber nicht vorwerfen. In diesem Sommer legen sie jedenfalls ein pipifeines Album vor. Heißt Tin Can Trust, das Cover thematisiert eine andere Art von Suburbs als jenes von Arcade Fire. Die Musik erfinden die Herren nicht neu, da herrscht solider Konservativismus, aber ein hochgradig inspirierter. Das ist seit einigen Wochen mein bevorzugter Soundtrack für den Alltag. Ihr wunderbarer Akkordeonist darf zwar nur einmal ran, aber dessen Können genießt man ja ausführlich auf den ebenfalls inspiriert konservativen Bob Dylan Alben der letzten Zeit.

Tin Can Trust

Schlussendlich: Jene Blogs, die Links zu gratis herunterzuladenden mp3s anbieten, bewegen sich ja urheberrechtlich auf kontaminiertem Feld. Mehr oder weniger harsche Interventionen der an Innovationsentzug leidenden Musikindustrie lassen manche auch schnell wieder verschwinden, vor allem jene, die aktuelles und potenziell kommerziell erfolgreiches Material zur Verfügung stellen. Weniger Anfeindungen ausgesetzt sind jene zahlreichen BloggerInnen, die sich musikhistorischen Nischen widmen und längst vergessenes oder aussortiertes, oft skurriles Material ausgraben. Da finden sich mitunter Perlen, die den Alltag aufhellen. Zuletzt: fatcitycigarlounge hat einige Alben vom Surf-Revival der 90er-Jahre präsentiert. Die Space Cossacks und die Star Velvets sorgen seither bei mir für Stimmungsaufhellung, wenn erforderlich. Zwecks Diversifizierung der heimatlichen Musiklandschaft und der Speicherplätze auf iPods und iPhones kann man sich der auf diesem Blog (wie auf den meisten) rechts vorfindlichen Links zu anderen SchatzgräberInnen bedienen.

Tsar Wars Guitar Noir

Ein Tipp sei noch angefügt: In den 60er-Jahren hat Poss Miyazaki mit seiner Band in Japan für die Popularisierung hawaiianischer Klänge gesorgt. Kurz den Staub wegblasen, anhören. Ein weiteres Medikament zur Burn-Out-Prävention. Gefunden bei thirdisland.

Hawaiian Exotics

 

 

 

Spoon: Transference

Wenn ich unterwegs bin und aus dem iPod tönt solider Gitarrenpop, sehr intelligent gemacht, manchmal mit Keyboards vermischt, und ich hab das Bedürfnis mein Gerät aus der Tasche zu ziehen und nachzusehen, wer mir dieses Vergnügen bereitet, dann schaut mich meist ein gelangweilter 14-jähriger in Jeans an, der sich hands-up in einem Stilfauteuil räkelt. Das Cover gehört zu Transference, dem letzten Longplayer von Spoon, und die sind inzwischen meine Lieblinge, nicht nur wegen des psychoanalytisch informierten Albumtitels (Transference = Übertragung). In den USA verkaufen sie ihre Longplayer recht fleißig, informiert Wikipedia. Macht nix, gehören trotzdem zu den Guten auf dieser Welt.

Written In Reverse from Spoon on Vimeo.

LCD Soundsystem: This Is Happening

Die angeblich letzte des LCD-Soundsystems (was sehr schade wäre). Bei der anstehenden Tour ist leider kein Österreich-Auftritt vorgesehen – oder hab ich nur etwas übersehen?

this is happening

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